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Landkreis Stade

Stade setzt Zeichen: Verwaltung geht konsequent gegen Diskriminierung vor

Stade, 02.04.2025 – Die Stadtverwaltung Stade verschärft ihren Kurs gegen Diskriminierung. Mit einer neuen internen Initiative will die Hansestadt ein klares Signal senden – nicht nur an die Mitarbeitenden, sondern auch an die Öffentlichkeit. Bürgermeister Sönke Hartlef sieht darin eine dringend notwendige Reaktion auf gesellschaftliche Entwicklungen: „Wir beobachten eine zunehmende Spaltung in der Gesellschaft und wollen dem verstärkt entgegenwirken.“

Fortbildungen und Plakate stärken die Haltung der Verwaltung

Rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus im März startete die Verwaltung eine Reihe neuer Maßnahmen. Künftig sollen Schulungen gegen Rassismus und Diskriminierung fester Bestandteil des Fortbildungsprogramms für Mitarbeitende werden. Zudem werden in allen Verwaltungsgebäuden Plakate sichtbar angebracht, auf denen die Haltung der Stadt klar formuliert ist. Die Botschaft: Für Ausgrenzung, Rassismus oder Intoleranz ist in der Stadtverwaltung kein Platz.

Das öffentlich sichtbare Statement unterstreicht: „Wir in der Stadtverwaltung stehen für Toleranz und Respekt, für Offenheit und Vielfalt. Für Rassismus und jede andere Form von Diskriminierung und Ausgrenzung ist bei uns kein Platz.“ Diese Werte sollen laut Bürgermeister Hartlef nicht nur innerhalb der Verwaltung gelten, sondern auch das Miteinander mit der Bevölkerung prägen.

Null Toleranz bei diskriminierendem Verhalten im Bürgerkontakt

Kirsten Bock, Leiterin der Abteilung Sicherheit und Ordnung sowie des Einwohnermeldeamts, verdeutlicht, dass die neue Haltung auch im täglichen Kundenkontakt konsequent umgesetzt wird. Immer wieder komme es vor, dass Mitarbeitende im Einwohnermeldeamt rassistisch beleidigt werden. In solchen Fällen greife die Verwaltung entschlossen durch. Die betroffenen Bürger müssen das Amt umgehend verlassen, Termine werden gestrichen und erst zu einem späteren Zeitpunkt neu vergeben.

„Unsere Mitarbeitenden stehen füreinander ein und zeigen deutlich, dass diskriminierendes Verhalten bei uns nicht geduldet wird“, sagt Bock. Das konsequente Vorgehen soll sowohl den Schutz der Beschäftigten gewährleisten als auch eine klare Grenze ziehen, was im Umgang mit städtischen Einrichtungen akzeptabel ist.

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