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Hamburg

Hamburger Mieter unter Druck: Steigende Mietpreise und Energiekrise belasten Haushalte

Hamburg. Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz hat sich erneut mit der Frage der gestiegenen Mietpreise beschäftigt. Laut dem aktuellen Verbraucherschutz-Pegel der Behörde und der Verbraucherzentrale Hamburg zeigt sich, dass die Situation auf dem Hamburger Mietmarkt weiterhin angespannt ist.

Die jüngste Umfrage bestätigt, dass fast 50 Prozent der Mieterinnen und Mieter in Hamburg wirtschaftliche Probleme haben. Ein Viertel der Befragten gibt sogar an, mittlere bis starke finanzielle Schwierigkeiten zu haben. Besonders belastend ist die gleichzeitige Erhöhung der Kaltmieten und Nebenkosten. 41 Prozent der Befragten waren davon betroffen, was im Vergleich zum Vorjahr nur einen geringen Rückgang von 4 Prozentpunkten darstellt.

Der Anteil an Staffel- und Indexmietverträgen bleibt hoch. Aktuell sind 22 Prozent aller Mietverträge in Hamburg Staffelmietverträge, bei denen die Miete regelmäßig steigt. 17 Prozent sind Indexmietverträge, die sich an den Lebenshaltungskosten orientieren. Besonders betroffen sind jüngere Mieterinnen und Mieter, bei denen der Anteil solcher Mietverträge wesentlich höher ist als bei älteren Mietern.

Die Umfrage verdeutlicht die erheblichen Auswirkungen der Energiepreiskrise auf die Mieter. Trotz leichter Verbesserungen bleibt die finanzielle Belastung durch steigende Mieten und Nebenkosten eine große Herausforderung für viele Hamburger Haushalte.

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