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Bezirk Harburg

Polizei schließt Friseur in Heimfeld nach Glücksspielrazzia und Dokumentenfälschung

Heimfeld. Kurz vor 17:30 Uhr schlugen am Donnerstagabend Polizisten und Mitarbeiter des Bezirksamtes im Rahmen der Arbeitsgruppe „illegales Glücksspiel“ bei einem Friseur in Heimfeld zu. In einem Hinterraum des Salons in der Heimfelder Straße entdeckten die Beamten ein illegales Glücksspielgerät. Der Friseur schnitt gerade die Haare eines Kunden, obwohl ihm dies erst am Vortag untersagt worden war. Für Friseure gilt die Meisterpflicht und die damit verbundene Eintragung in die Handwerksrolle, die hier nicht vorlag. Daher wurde der Betrieb umgehend geschlossen.

Darüber hinaus wurde gegen den Friseur ein Strafverfahren wegen Dokumentenfälschung eingeleitet, da die Beamten einen Briefumschlag mit offenbar gefälschten Ausweispapieren im Salon fanden. Der Einsatz ging weiter zu einem anderen bekannten Ort im Stader Tor, wo die Einsatzkräfte drei weitere illegale Glücksspielgeräte sicherstellten.

Insgesamt beschlagnahmten die Beamten am Abend fünf illegale Glücksspielgeräte und zogen 2500 Euro Bargeld als Gewinn ein. Die Polizei und das Bezirksamt Harburg setzen ihre Bemühungen fort, illegale Aktivitäten zu bekämpfen und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen.

Später am Abend schlossen die Beamten auch eine kürzlich neu eröffnete Shisha-Bar am Harburger Rathausplatz. Nach einem Besitzerwechsel war die Betriebserlaubnis erloschen, begründeten die Behörden diese Maßnahme. Wie der Inhaber der Bar gegenüber Suederelbe24.de mitteilte, bestehe noch bis zum 30.8.2024 eine vorläufige Genehmigung des Bezirksamts Harburg. Ein entsprechendes Dokument liegt unserer Redaktion vor.

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