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Landkreis Harburg

Jahresbericht 2023 der Buchholzer Feuerwehr offenbart hohe Einsatzzahlen

Buchholz. Im Verlauf des Jahres 2023 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Buchholz zu insgesamt 570 Einsätzen gerufen, was im Durchschnitt 1,6 Einsätze pro Tag entspricht. Diese Anzahl unterstreicht die kontinuierliche Beanspruchung der Einsatzkräfte der fünf Ortsfeuerwehren der Stadt.

Im Bereich der technischen Hilfeleistung wurden 275 Einsätze registriert, darunter 13 schwere Verkehrsunfälle. Ein bemerkenswerter Einsatz war die Suche und Rettung einer vermissten Person am 20. März 2023, welche in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Rettungshundestaffel Harburg durchgeführt wurde. Nach 4 Stunden wurde die Person im Trasseneinschnitt zwischen „Am Langen Sal“ und „Am Radeland“ entdeckt, lebend, jedoch stark unterkühlt. Nach medizinischer Versorgung wurde die Person mittels einer Schleifkorbrage aus dem Schienenbereich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Wetterbedingte Einsätze & Katastrophenschutz

Trotz ausbleibender großer Stürme im Jahr 2023 gab es 83 Einsätze im Zusammenhang mit Bäumen und 46 Einsätze aufgrund von Wasserproblemen wie „Wasser im Keller“, „Wasser auf der Straße“ oder „Wasserrohrbruch“. Der größte Einsatz mit dem Stichwort „Wasser“ ist noch präsent: Zwischen Weihnachten und Neujahr stand halb Niedersachsen unter Wasser. Am 27. Dezember bat der Heidekreis den Landkreis Harburg um Hilfe. Die drei Deichverteidigungs-Züge des Landkreises wurden nacheinander eingesetzt. Etwa 400 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Harburg halfen beim Füllen und Verlegen von Sandsäcken.

187 Brandeinsätze, zahlreiche Vegetationsbrände

Besonders anspruchsvoll waren die 187 Brandeinsätze, darunter zahlreiche Vegetationsbrände und größere Brände wie der eines Einfamilienhauses oder der Dachstuhlbrand einer Kita. Der Einsatz unserer Atemschutzgeräteträger war dabei von zentraler Bedeutung. Wir danken insbesondere den Atemschutzgerätewarten für ihr Engagement und ermutigen alle qualifizierten Mitglieder, sich in diesem Bereich weiterzubilden.

Mitglieder, Ausbildung und Veranstaltungen

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Buchholz besteht aus 279 aktiven Mitgliedern, darunter 232 Männer und 47 Frauen, sowie 78 Mitgliedern in der Altersabteilung. Die Jugendfeuerwehren zählen 79 Mitglieder, und in der Kinderfeuerwehr Sprötze werden junge Interessierte gefördert. Die Ausbildung neuer Feuerwehrleute wurde bereits zum vierten Mal in Folge in Kooperation mit der Feuerwehr der Samtgemeinde Jesteburg durchgeführt. Insgesamt wurden 17 neue Anwärterinnen und Anwärter ausgebildet. Am 2. September fand in Buchholz zum vierten Mal der Tag der Retter statt. Über den ganzen Tag verteilt informierten sich rund 2000 Besucher bei Organisationen wie der DLRG, der Johanniter Unfallhilfe, der Johanniter Motorradstaffel, den verschiedenen Einheiten der Feuerwehr, der Polizei, dem Zoll und Maack Feuerschutz.

Die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans schreitet weiter voran.

In Trelde wurde am 25. November ein HLF 20 als Ersatz für ein 23 Jahre altes LF 8/6 übergeben. Zwei weitere HLF 20 für die Ortsfeuerwehren Dibbersen und Holm sind bereits bestellt. Im Jahr 2022 wurde mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses in Sprötze begonnen. Am 25. August 2023 wurde das Richtfest gefeiert. Wenn alles wie geplant verläuft, wird das neue Domizil um Ostern 2024 bezugsfertig sein. Die Planungen für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Holm-Seppensen haben begonnen. Verwaltung, Politik und Feuerwehr haben gemeinsam beschlossen, dieses am Tostedter Weg zu errichten.

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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