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Vorsicht Betrug

Betrugswelle: Warnung vor betrügerischen Ping-Anrufen aus dem Ausland

Hamburg. In jüngster Zeit häufen sich erneut Berichte über eine hinterlistige Betrugsmasche namens „Ping-Anrufe“ oder „Ping-Calls“. Diese Anrufe, die oft aus Ländern wie Sudan (+249), Simbabwe (+263) oder dem Jemen (+967) stammen, zielen darauf ab, Rückrufe auf teure Mehrwertnummern zu provozieren. Die Betrüger nutzen dabei aus, dass viele Menschen auf verpasste Anrufe reagieren und unbekannte Nummern zurückrufen. Doch statt auf einen bekannten Anrufer zu stoßen, landen die Opfer oft auf einem Tonband oder hören nur Rauschen – während ihnen auf der nächsten Telefonrechnung hohe Kosten für den Rückruf entstehen.

Hinweise deuten darauf hin, dass die Drahtzieher dieser betrügerischen Anrufe aus wenig regulierten Ländern stammen, wo sie kostengünstig Call Center betreiben können. Mittels automatisierter Dialer, die tausende Nummern gleichzeitig anrufen, locken sie arglose Menschen in die Falle und verursachen erhebliche finanzielle Schäden. Berichten zufolge sind bereits tausende Deutsche Opfer dieser perfiden Masche geworden. Wer keinen Anruf aus dem Ausland erwartet, sollte nicht zurückrufen. Derartige Anrufe kosten häufig bis zu drei Euro pro Minute.

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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