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Hamburg

Humanitäre Hilfe für Ukraine: Hamburg fördert forensische Spezialinstrumente

Hamburg. Die Ukraine ist weiterhin dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) unterstützt daher den Verein Feine Ukraine e.V. bei der Beschaffung forensischer Spezialinstrumente für den Einsatz im Kriegsgebiet der Ukraine. Bezirkssenatorin Katharina Fegebank und Dr. Iryna Tybinka, ukrainische Generalkonsulin, haben am Montag dazu im Rathaus berichtet. Die BWFGB hat finanzielle Mittel in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit können die Instrumente für forensisch-molekulargenetische Untersuchungen zur Identifikation der Kriegstoten in die Ukraine transportiert werden.

Bezirkssenatorin Katharina Fegebank dazu: „Noch immer herrscht ein fürchterlicher Krieg in der Ukraine. Noch immer müssen die Ukrainerinnen und Ukrainer unerträgliches Leid ertragen. Es ist wichtig, die Menschen in der Ukraine nicht zu vergessen, ihnen unsere volle Solidarität zuzusagen und sie zu unterstützen im Kampf für Frieden und Freiheit in Europa. Denn ihr Krieg ist auch unser Krieg. Deshalb stellen wir der Ukraine dringend benötigte forensische Instrumente zur Verfügung, um ein Stück weit zur Verbesserung der humanitären Situation beizutragen. Ich danke Dr. Mykyta Kachanov für die Initiative und sein großes Engagement für die Ukraine und dem Verein Feine Ukraine e.V. für den Transport der Instrumente in das Kriegsgebiet.“

Dr. Iryna Tybinka, Generalkonsulin der Ukraine in Hamburg: „Russland hört nicht einen Moment lang auf, seine blutigen Pläne umzusetzen. Daher nimmt das Ausmaß der Zerstörung und der menschlichen Verluste mit jedem weiteren Tag des Krieges zu. Infolgedessen wächst der Bedarf der Ukraine an humanitärer und militärischer Hilfe, aber auch an gewöhnlicher menschlicher Unterstützung. Ich bin Hamburg und allen an diesem Projekt Beteiligten zutiefst dankbar, dass das Verständnis für die Bedeutung von Zusammenhalt und Solidarität nicht nur erhalten geblieben ist, sondern eine Ebene erreicht hat, auf der ohne weitere Erklärung ein Bewusstsein für die wesentliche Bedeutung der Unterstützung der Ukraine, sowohl für die Existenz meines Landes, als auch für die Überlebensmöglichkeit der europäischen Lebensweise und der demokratischen Werte besteht.“

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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