Kennst du schon unsere kostenlose App für Android?

Hole sie dir!
Hamburg

Breites demokratisches Bündnis ruft zum Protest gegen Rechtsextremismus auf

Hamburg. Am heutigen Freitag wollte ein Bündnis mit dem Motto: „Hamburg steht auf!“ gegen Rechtsextremismus und neonazistische Netzwerke direkt vor dem Rathaus demonstrieren. Jetzt musste dieses Vorhaben auf den Jungfernstieg verlegt werden, weil die Bürgerschaftsfraktion der AFD kurzfristig eine Fraktionssitzung einberief.

„Das ist ein ganz tiefer Griff in die Trickkiste und bemüht das Bannmeilengesetz, nachdem es verboten ist, im Umfeld des Rathauses zu demonstrieren, wenn dort Sitzungen stattfinden“, heißt es auf Seiten der Anmelder. Für die zunächst mit rund 2000 Teilnehmern angemeldete Demo setzen sich auch viele Hamburger Künstler und Prominente ein, darunter Udo Lindenberg und John Neumeier. Nach ersten Schätzungen werden heute mehr als 10.000 Teilnehmer erwartet.

Der Protest formierte sich, nachdem eine Recherche von correvtiv.org Deportationspläne der rechten Szene offenlegte. In der Sprache der Akteure dieses Plans wird von „massenhafter Remigration“ gesprochen, an derem Ende nicht nur Asylsuchende und Migranten, sondern auch bereits deutsche Staatsbürger und deren Fürsprecher abgeschoben werden sollen.

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Ein Kommentar

  1. Wie soll man über die AfD schreiben, ohne die Kommentarregeln zu verletzen?

    Sicher ist aber, dass kein lohnabhängig Beschäftigter so dumm sein sollte, die AfD zu wählen. Sollte Höcke Bundeskanzler werden, ist Schluss mit sozialer Absicherung. Dann haben wir das Diktat des Kapitals- und das dürfte kein Ponyschlecken sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert