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FreizeitTheater

„Ich bin Astrid aus Småland“: Die Geschichte einer großen Frau

Hamburg. Astrid Lindgren schuf Geschichten, die Kinder auf der ganzen Welt lieben. Ihre Figuren sind so vertraut wie alte Freunde. Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Mio in der Löwenstadt – sie alle stammen aus Astrid Lindgrens Feder. Die Autorin selbst lebte ein bewegtes Leben. Sie wurde in einem kleinen Dorf in Schweden geboren, als Frauen noch kein Wahlrecht hatten und verheiratete Frauen unter der Vormundschaft ihres Ehemanns standen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts erlebte sie zwei Weltkriege, den Flug zum Mond und die sexuelle Revolution. Ihre Biografie ist ein Spiegel der Zeit, für die auch ihre Bücher stehen.

In dem Theaterstück „Ich bin Astrid aus Småland“ erzählt Gesine Cukrowski die Geschichte der großen schwedischen Kinderbuchautorin. In einem mitreißenden Bühnenmonolog schildert sie Astrid Lindgrens „Flucht“ nach Stockholm, weg von der Familie, unverheiratet und schwanger. Die Regie des Stücks übernahm Martin Mühleis, der seit zwanzig Jahren mit dem Komponisten Libor Síma zusammenarbeitet. Für die Bühnenmusik hat Síma eine jazzige Komposition geschrieben, die den Abend mitreißend untermalt.

„Ich bin Astrid aus Småland“ ist ein Theaterabend, der nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begeistert. Er erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die mit ihren Geschichten die Welt ein Stückchen besser gemacht hat. Karten gibt es noch für die Vorstellungen am 14.1. um 18 Uhr, am 30.1. um 19:30 Uhr und am 31.1. um 19:30 Uhr unter 040/39905870 oder auf der Webseite des Altonaer Theater (Museumstraße 17, 22765 Hamburg).

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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