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Hamburg

GDL ruft Mittwoch und Donnerstag zum bundesweiten Streik auf: „Wer nicht hören will…“

Hamburg. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ist mit klaren Forderungen und 60 Tarifpartnern in die Verhandlungen eingestiegen, doch das wurde offenbar als Schwäche ausgelegt, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der GDL. „Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass die Deutsche Bahn AG, der Transdev-Konzern, die City Bahn Chemnitz sowie acht Personaldienstleister für Lokomotivführer Verhandlungen über die Absenkung der Arbeitszeit – einem unverzichtbaren Bestandteil des GDL-Forderungskataloges – verweigern.“ Die Deutsche Bahn hat in der ersten Runde die Kernforderungen abgelehnt.

Deshalb ruft die GDL bundesweit alle Lokomotivführer, Zugbegleiter, Werkstattmitarbeiter und Disponenten aller Unternehmen sowie Fahrdienstleiter und weitere Berufsgruppen zum Streik auf. Dieser findet zunächst von Mittwochabend, 22 Uhr bis Donnerstagabend, 18 Uhr statt. Weselsky ist auf Zinne: „Der Unmut der Beschäftigen ist groß, ihre Anliegen sind legitim. Wer glaubt, zulasten der Mitarbeiter zynisch auf Zeit spielen zu können, befindet sich im Irrtum. Jetzt ist die Zeit, Verbesserungen zu erzielen, das duldet keinen Aufschub!“

Die Deutsche Bahn hat den Streik in einer ersten Reaktion ein „Unding“ genannt, kaum zwei Tage vor der nächsten Verhandlungsrunde.

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