Kennst du schon unsere kostenlose App für Android?

Hole sie dir!
AnzeigeGeschichte

Neue Ausstellung im Stadtmuseum fasziniert mit 3-D Fotos aus der Nachkriegszeit

Harburg. Im Harburger Museum können Besucher ab Freitag 40 faszinierende historische Luftaufnahmen bewundern und das alte Harburg von oben betrachten. Die neue Sonderausstellung „Harburg von oben“ präsentiert die Stadt an der Süderelbe in verschiedenen städtebaulichen Entwicklungsphasen, Kontinuitäten und Brüchen. Die Ausstellung zeigt auch, wie die flächendeckenden Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und der Wiederaufbau das heutige Stadtbild beeinflussten. Besucher können mittels einer 3-D-Spezialbrille historische Luftbilder der britischen Luftwaffe dreidimensional betrachten, die die Zerstörungen dokumentierten.

Die älteste Ansicht Harburgs „von oben“, die „Harburger Vogelschau“ aus dem Jahr 1877, zeigt die städtische Entwicklung zum Industriestandort mit Eisenbahnbrücken, Bahnhöfen und großen Industriebetrieben. Die Ausstellung umfasst auch Luftbilder aus den 1920er-Jahren und Nachkriegsaufnahmen aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die die städtische Struktur Harburgs nach dem Wiederaufbau und der Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur dokumentieren.

Das Stadtbild Harburgs hat in den letzten 100 Jahren immer wieder einschneidende städtebauliche Veränderungen erlebt und sich von einem kleinen Landstädtchen zu einer Industrie-, Hafen- und Arbeiterstadt gewandelt. Die Ausstellung „Harburg von oben“ ist bis zum 5. November im Stadtmuseum Harburg am Museumsplatz 2 zu sehen. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahre ist er frei. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeigen