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Hamburg

Post legt kein Angebot vor – Gewerkschafter erwarten harten Arbeitskampf und rufen zum Eintritt auf

Hamburg. Am heutigen 6. Januar fand die erste Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen zwischen den bei ver.di organisierten Beschäftigten mit der Deutschen Post AG statt. Während die Gewerkschaft mit der Forderung von 15% mehr Gehalt für alle Tarifbeschäftigten und 200 Euro mehr für alle Azubis die Karten offen gelegt hat, brüskiert der Arbeitgeber die Beschäftigten und legt kein Angebot vor. Von den Gewerkschaftern heißt es: „Die Haltung der Arbeitgeberseite ist deutlich: Er ist noch nicht bereit, einen Inflationsausgleich zu zahlen und die Beschäftigten am Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.“

Vor der zweiten Verhandlungsrunde am 18. und 19. Januar hat die Post am 17. Januar eine Betriebsversammlung angesetzt. Es wird erwartet, dass die Belegschaft dort auf einen harten Arbeitskampf eingeschworen wird. Die Gewerkschaft fordert bereits seit Wochen alle nicht organisierten Beschäftigten zum Beitritt auf, nur dann gibt es Streikgeld. „Wir haben mehr verdient! Unsere Forderung bleibt notwendig, gerecht und machbar. Wir brauchen 15 % – und können sie auch durchsetzen. Wenn die Deutsche Post AG das nicht verstehen will, dann müssen wir es ihnen eben zeigen.“

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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