HamburgWirtschaft

Mehrtägige Streikwelle bei Banken und Sparkassen droht

Hamburg. Bereits ab Montag ruft die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten des privaten Bankgewerbes und der öffentlichen Banken in Hamburg auf, in einen mehrtägigen Warnstreik zu treten. Das betrifft im privaten Bankgewerbe die Beschäftigten der Commerzbank, Deutsche Bank und UniCredit am 14. und 15. Februar. Für die öffentlichen Banken ist die Hamburger Sparkasse aufgerufen und streikt einen Tag länger, vom 14. – 16. Februar. Insgesamt erwartet ver.di, dass sich ca. 500 Beschäftigte am Streik beteiligen werden.

Alexandra Luerssen, Gewerkschaftssekretärin ver.di Hamburg: „Unsere ver.di Mitglieder in der Haspa sind sauer. Deswegen haben sie in der letzten Mitgliederversammlung beschlossen, dass sie noch einen Warnstreiktag dranhängen und insgesamt 3 Tage am Stück streiken. Damit wollen sie signalisieren, dass es ernst ist und wir für Unruhe in der Bank sorgen können.“ 

Unter Berücksichtigung der hohen Inflation in 2021 und der zu erwartenden Inflation in 2022 würde ein Abschluss in beiden Tarifbereichen Reallohnverluste für die Beschäftigten bedeuten, so ver.di. Die Streiks der kommenden Woche sind Teil einer bundesweiten Warnstreikwelle. Die nächsten Verhandlungstermine sind  noch nicht terminiert.

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