Bezirk Harburg

LPT-Urteil: Protest der Tierschützer formiert sich

Neugraben-Fischbek. Mit Fotos und Videos, die missbrauchte und mutwillig Verletzte Hunde, Affen und Nagetiere zeigen, wurden die Zustände innerhalb der Firma LPT bundesweit bekannt. Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen zeigten die geheim gemachten Aufnahmen eines Tierschützers, der als Mitarbeiter in die Firma eingeschleust wurde.

Das führte am Standort im niedersächsischem Mienenbüttel zum Entzug der Erlaubnis und Schließung der Niederlassung des Labors. Mit einiger zeitlicher Verzögerung kam es dann auch in Hamburg zum Entzug der Erlaubnis. Doch das Tierversuchslabor klagte und bekam kürzlich unter Auflagen die Erlaubnis für Tierversuche zurück.

„Wenn man sich in der Szene umhört, habe ich das Gefühl, dass es jetzt noch größere Proteste geben könnte. Die Empörung ist jedenfalls grenzenlos“, sagt uns eine Tierschützerin. Und damit könnte sie recht haben. Am morgigen Donnerstag jedenfalls soll es zum Ersten treffen einer jüngst gegründeten Bürgerinitiative kommen. Das hat das Gründungsmitglied Michael Conrad bekannt gegeben.

Bereits am Freitag planen private Tierschützer sowie die Organisation HDW eine Demonstration rund um das Labor am Redderweg. Dort versammeln sich die Tierschützer in der Kehre am Niedermoor, am nahe gelegenem Hintereingang sowie gegenüber dem Reederweg. Angemeldet ist die Demonstration von 12 bis 16 Uhr. Unterstützt werden sie von Peter Hübner vom Verein „Metzger gegen Tiermord“.

Zu einer Demonstration am Jungfernstieg wird am 26. September aufgerufen. Diese findet von 14:30 bis 17:30 Uhr statt.

Hinweis in eigener Sache:
An dieser Stelle möchten wir auf unsere weiteren Angebote aufmerksam machen: Besuche auch unsere Facebook-Seite, Facebook-Gruppe, unseren Twitter-Auftritt, die Instagram-Seite oder unser eigenes soziale Netzwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeigen

Geschäftliche Empfehlungen

?

Geschäftliche Empfehlungen

?